Familie Polack / Joel

vier Kinder draußen stehend

Die Familie Polack stammte ursprünglich aus Hamburg. Willie (Binyamin) und Emma (geb. Joel) Polack lebten mit ihren vier Kindern – Eduard (auch genannt Edu, 1921), Meta (später Mirjam, 1923), Jenny (später Jocheved, 1928) und Hansi (später Aharon, 1925) – in der Koopstraße 1, im Stadtteil Rotherbaum. Auf dem Foto sind Eduard, Meta, Jenny und eine Freundin zu sehen.

Die ersten Fotos zeigen das Leben in Hamburg...

„My father, Edu (Eduard) spoke to us often about Hamburg. He was interested in bridges and when he was young, he loved to see the many bridges in his city, as well as the port. He always said that when Nazism began, the policy was ‚Juden raus‘ before the Final Solution, and his family took this message seriously by making great efforts to leave Germany. Ultimately, they succeeded. My father Edu and his sister Meta (Miriam) had many fond memories of Hamburg, and under the auspices of the program your city organized, they were able to return to their native city and had a wonderful experience.“

(Yoram Pollack über die Erinnerungen seines Vaters Edu an Hamburg, 2025)

Flucht und Neuanfang

drei Menschen draußen stehend

Eduard Polack und seine Eltern vor der Flucht ins britische Mandatsgebiet Palästina in einem Sommercamp nahe Hamburg. Signatur PER00859

Zwischen 1938 und 1940 konnte die Familie aus NS-Deutschland fliehen – ein Schritt, der nur unter großen Schwierigkeiten möglich war. Einige Mitglieder emigrierten in das britische Mandatsgebiet Palästina (später Israel), während andere zunächst nach Chile flohen, bevor sie später ebenfalls nach Israel einwanderten. Heute leben Nachkommen der Familie Pol(l)ack in Israel, unter anderem Yoram Pollack, der Sohn von Eduard Elimelech Polack.

 

„Pictures speak better than words.“

(Yoram Pollack über die Bedeutung des Erinnerungsprojekts, 2025)

 

 

Die Fotos stammen aus dem Familienarchiv Yoram Pollack und sind Teil des PublikationsprojektesVisualizing the Past – Creating the Future: Familienfotos – Familiengeschichten“.